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Meissen Die Porzellanstadt Meißen und bekannte Weinregion liegt legt etwa 25 km westlich von Dresden. Die Stadt ist bereits 1075 Jahre alt und wird als Wiege des Herrschergeschlechts der Wettiner angesehen. Die hoch über die Elbe zwischen 1470 und 1524 errichtete spätgothische Albrechtsburg gilt als der erste Schlossbau im deutschsprachigen Raum. Auf der Burg entwickelte Böttger das „Weiße Gold“, die Rezeptur für das Meißner Porzellan. Der benachbarte Dom zu Meißen mit seinen markanten Westtürmen wurde erst 198 fertig gestellt. Nach einer Besichtigung der Albrechtsburg und des Domes sollte man auch die mittelalterliche Stadt besuchen. Nehmen Sie sich Zeit für den Marktplatz mit seinem spätgotischen Rathaus, die Frauenkirche samt Porzellanglockenspiel und das fast 500 Jahre alte Restaurant Vincenz Richter. Die 1710 gegründete Porzellan-Manufaktur Meißen war bis 1865 auf der Albrechtsburg untergebracht und produziert heute in Meißen Triebischtal. Die Manufaktur mit ihrem Markenzeichen, den gekreuzten blauen Schwertern, steht für Besucher zur Besichtigung offen und hat auch eine hauseigene Verkaufstelle. |
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Radebeul
Gleich hinter der Dresdner Stadtgrenze liegt die Villen- und Gartenstadt Radebeul. Die Geburtsstadt von Karl May, dem Autor der beliebten Winnetou und Old Shatterhand Romane, bietet Einblicke in das Wohnhaus, das Leben und das Werk des Schriftstellers. In der Villa Bärenfell im Garten des May`schen Anwesens präsentiert sich eine völkerkundliche Ausstellung über die Indianer Nordamerikas.
Das kleinste Weinanbaugebiet Deutschlands lässt sich über die Sächsische Weinstraße zwischen Diesbar-Seußlitz und Graupa am besten ergründen. In Radebeul gibt es namhafte Weingüter. Im Weingutmuseum Hoflößnitz wird der Besucher über die hier produzierten Ökoweine informiert, kann sich mit der Geschichte des sächsischen Weinbaus vertraut machen und natürlich auch bei einer Verkostung die Qualität der Weine selbst begutachten. Das bekannteste Gut ist wohl Schloss Wackerbarth. 1730 als Alterswohnsitz de Grafen Wackerbarth errichtet, ist es heute Staatsweingut mit einem modernen Besucherzentrum und Gasthaus.
Eine Fahrt mit dem „Lößnitzdackel“, der dampfbetriebenen Schmalspurbahn, die von Radebeul Ost über Moritzburg nach Radeburg verkehrt, ist nicht nur für technisch interessierte Gäste ein Erlebnis. Nach den spannenden Erlebnissen kann man den Tag im Radebeuler Stadtteil Altkötzschenbroda, einem Dorfanger mit alten Häuser und gemütlichen Weinlokalen ausklingen lassen. |
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Moritzburg
Das Jag- und Lustschloss Moritzburg befindet sich inmitten eines künstlich angelegten Teiches. Ab 1723 ließ August der Starke die 200 Jahre früher errichtete Anlage in das heutige Schloss mit seinen vier imposanten Rundtürmen umbauen. Die Pläne für die Umgestaltung schuf sein Lieblingsarchitekt Pöppelmann. Die weitgehend unveränderten Räume beherbergen barocke Möbel, kostbare Ledertapeten und eine beeindruckende Sammlung von Jagdtrophäen. Das nach 19 Jahren Restauration wieder zu besichtigende, legendäre Moritzburger Federnzimmer mit seinem Prachtbett und den Wandteppichen August des Starken wurde Anfang des 18. Jahrhunderts aus zehntausenden Hühner-, Enten- und Pfauen- bzw. Fasanenfedern gefertigt. Das gegenüber dem Schloss gelegene Sächsische Landgestüt Moritzburg zieht zur alljährlichen Hengstparade im September zehntausende Besucher an. Nach einem Rundgang im Schloss empfiehlt sich die Einkehr in ein Restaurant oder ein gemütlicher Spaziergang im lauschigen Schlosspark und die Moritzburg umgebenden Teichlandschaft. |
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Diesbar-Seußlitz Erstmalig urkundlich erwähnt wurde Seußlitz 1205.
1722 erwarb Graf Heinrich von Bünau den Besitz und beauftragte George Bähr, den Erbauer der Dresdner Frauenkirche, das Schloss mit vorgelagertem Gutsbereich, den Schlosspark und die Schlosskirche im Stile des Barocks umzubauen. Der Schlossgarten ist in einem französischen und englischen Gartenbaustil angelegt. Im Park befinden sich Skulpturen, die die Jahreszeiten bzw. die Monate versinnbildlichen.
Über 500 Jahre alt ist die Tradition des Seußlitzer Heiratsmarkt, bei dem man sich für einen Tag trauen kann. Den Ursprung dieses Brauches alljährlich zu Himmelfahrt bringt man in Verbindung mit der Auflösung des Klosters. Unter den bis dahin in der Abgeschiedenheit lebenden Nonnen soll damals eine Brautschau stattgefunden haben. |
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Dresden Das Wahrzeichen Dresdens ist weltberühmt und wurde ursprünglich 1726 – 43 nach Plänen von Ratszimmermeister George Bähr erbaut. Nachdem die Kirche im 2. Weltkrieg die Bombennacht des 13. Februar 1945 zwar ausgebrannt, aber zunächst unbeschadet überstanden hatte und als Wahrzeichen der Hoffnung über den Trümmern der zerstörten Stadt stand, gaben am 15. Februar die Pfeiler nach und die Kuppel sank in sich zusammen. Bis in die 90-er Jahre stand die Ruine der Frauenkirche in Dresden als Mahnmal gegen den Krieg und die Zerstörung, bis man 192 mit der Bergung und Inventarisierung der noch verwendbaren Steine den Wiederaufbau dieses Bauwerks begann. Mit der Weihe im Oktober 2005 ist nun die Kirche wieder vollständig für Besucher geöffnet und neben dem beeindruckenden Gotteshaus ist auch die Aussicht vom Turm der Kirche über die gesamte historische Altstadt Dresden für jeden einen Ausflug wert. |
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